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Der Tagesablauf in der Sprachschule 📚

  • Autorenbild: Nora Klammt
    Nora Klammt
  • 30. Sept. 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Jeden Morgen wache in meinem eigenen, schnuckligen Zimmer auf. In diesem befindet sich ein relativ großes Bett inklusive Moskitonetz, was für meine Begriffe nicht nur nützlich ist, sondern auch irgendwie romantisch aussieht 😅☺️. Außerdem habe ich hier einen Kleiderschrank und ein kleinen Schreibtisch. Jedes Zimmer hier hat übrigens auch ein eigenes Bad. Wobei Eigenes relativ ist, denn wenn Margarethe und ich sich jeweils im eigenen Bad befinden, können wir uns unterhalten, da die Wand nach oben hin nicht vollständig durchgezogen ist 😅. Das ist irgendwie sehr lustig.


Da es um 7 Uhr immer Frühstück gibt klingelt rein theoretisch um halb 7 mein Wecker. Die Zimmer besitzen aber quasi nur offene Fenster und somit wache ich häufiger schon viel früher auf, da die Hauptstraße und somit das Gehupe nicht weit weg ist. Das mit den offenen Fenstern kann man sich so vorstellen, dass sich hier im Fensterrahmen eine Art Fliegengitter befindet und vor diesem sind schräg ein paar Glasscheiben angeordnet. Dadurch hat man also auch keinen Schutz vor den Außengeräuschen.


die Fenster das Schulgebäude


Der Tag startet wie gesagt für alle Sprachschüler um 7 Uhr mit dem Frühstück und um 8 Uhr beginnt dann auch schon der Unterricht. Das Schulgebäude befindet sich auch auf dem Gelände, auf dem wir untergebracht sind. Wir laufen also nur ein paar Meter von den Zimmern zur Schule 😅.


Es gibt viele kleine Klassenzimmer, die wie viele Garagen nebeneinander angeordnet sind. Es sind also 3 Wände und da, wo bei einer Garage die Tür wäre, ist hier eine offene Seite, die Richtung Garten zeigt. Auf der Rückseite der “Garagen“ befindet sich eine weiter Reihe von “Garagen“, bei denen dann die offene Seite in die entgegengesetzte Richtung zeigt. Die entstehenden Zimmer bzw. Nischen sind auch nicht besonders groß. In jedem “Zimmer“ steht ein großer Tisch, der den halben Raum ausfüllt. Die Stühle und ein Holzgestell mit Flipchart tragen wir immer aus einem größeren Raum zum Unterrichtsbeginn in die Nische 😂.


Unterrichtet wird hier höchstes in 3er Gruppen, aber viele lernen auch alleine, also mit einem eigenen Lehrer. Margarethe und ich haben zu zweit Unterricht und für uns sind 2 Lehrerinnen zuständig. Die beiden heißen Lilian und Emilian oder kurz Lilly und Emmy und sie unterrichten voller Begeisterung. Zudem besitzen sie viel Geduld, welche im Unterricht mit uns auch sehr wichtig ist 😅.

Der Unterricht findet auf Englisch statt, was deutlich besser als erwartet klappt. Dadurch, dass wir nur zu zweit unterrichtet werden, schäme ich mich auch nicht, mit meinen durchschnittlichen Englischkenntnissen, doofe Fragen zu stellen 😅. Und generell ist das Verhältnis zu den Lehrerinnen hier auch eher ein freundschaftliches und wir unterhalten uns auch außerhalb des Unterrichts über unsere Privatleben. Es ist fast so, als würde eine gute Freundin dir eine neue Sprache beibringen ☺️.


Jeden Tag haben wir drei Unterrichtseinheiten, die zwischen anderthalb und zwei Stunden dauern. Lilly fängt um 8 Uhr mit der ersten Einheit an, in der wir viele neue Vokabeln und Grammatik lernen. Bei den Vokabeln handelt es sich natürlich um Wörter, die wir hier auch gebrauchen können wie Reis, Ei, Brot, Fleisch, Bananen usw. - eben alles was es hier so gibt. Als wir weitere Früchte nennen sollten und ich nach der Übersetzung von Himbeere gefragt habe, wusste sie nicht ganz, ob es dafür ein Wort gibt und hat uns stattdessen das Wort für Papaya erklärt 😅.


Dann gibt es eine halbstündige Pause und danach startet die zweite Einheit, welche bis zur Mittagessen um 12 Uhr andauert. In dieser bekommen wir wieder neuen Input von Lilly.

Nach dem Mittag startet dann die dritte und letzte Einheit. In dieser werden wir von Emmy Unterricht. Sie übt mit uns die korrekte Aussprache der Wörter. Wenn auch diese Einheit geschafft ist gibt es wieder eine Pause. Allerdings haben wir danach nicht frei, sondern machen die Hausaufgaben für den nächsten Tag und wiederholen den Unterrichtsstoff.

Um 18 Uhr gibt es dann Abendessen und meistens müssen wir uns auch danach nochmal an die Schulsachen setzten. Jeden Freitag gibt es hier nämlich einen kleinen Test, der uns und den Lehrern unser derzeitiges Sprachlevel verdeutlicht.


Ist der Test am Freitag dann geschafft, ist Freizeit angesagt. Am Samstag planen die Lehrer immer einen Ausflug, zu dem man freiwillig mitkommen kann und am Sonntag ist ein typischer Ruhetag. Wie genau wir die Zeit nach dem Test, also das Wochenende, verbracht haben könnt ihr in einem der nächsten Beiträge lesen😉.



Foto 2


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